SPD Kressbronn

Schwäbische Zeitung zur Nominierungskonferenz

Veröffentlicht am 09.05.2015 in Presseecho

Schwäbische Zeitung 08.05.2015                               Alexander Mayer

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Landtagskandidat Dieter Stauber (Foto Alexander Mayer)

 

Bürgerhaus Kluftern: SPD nominiert für Wahlkreis Bodensee ihre Landtagskandidaten

Friedrichshafen – Dieter Stauber tritt an, im Wahlkreis Bodensee wieder ein Landtagsmandat für die Genossen zu erringen. Der SPD Kreisverband Bodenseekreis wird seinen Kreisvorsitzenden für die Wahl im März 2016 genauso ins Rennen schicken wie dessen Stellvertreter Uwe Achilles als Zweitkandidat.

Die Nominierungsversammlung am Freitagabend im Bürgerhaus Kluftern hat es mit klarem Votum so gewollt. Nachdem die SPD am Bodensee in der laufenden Legislaturperiode (nach dem Scheitern von Norbert Zeller) keinen Abgeordneten mehr stellt, setzt sie nun große Hoffnungen in Dieter Stauber.

Das Genossen-Duo hatte keine Mitbewerber, der Kreisvorstand hatte die Kandidatur von Stauber und Achilles ausdrücklich begrüßt. Britta Wagner (stellvertretende Kreisvorsitzende) hatte im Vorfeld des Freitagabends auf eine hohe Mitgliederbeteiligung gehofft, damit die gewählten Kandidaten den Wahlkampf für die Wahlen mit großer Unterstützung beginnen könnten. Ihre Hoffnung ging nicht ganz in Erfüllung: Gekommen sind von 497 Stimmberechtigten nur 90 – die aber wählten Stauber zu 92 Prozent. “Ein tolles und klares Ergebnis”, kommentierte Wahlleiter Norbert Zeller. Zweitkandidat Uwe Achilles kletterte noch etwas höher, brachte es auf 94 Prozent.

Stimmberechtigt waren in Kluftern allerdings nur die SPD-Mitglieder, die im Wahlkreis Bodensee zur Landtagswahl wahlberechtigt wären. Da die Kreisgemeinden Tettnang, Meckenbeuren und Neukirch aber zum Wahlkreis Ravensburg gehören, war die Wahl für Mitglieder aus diesen Kommunen tabu.

Stauber, Kriminalbeamter, Fraktionsvorsitzender der SPD im Häfler Gemeinderat, Kreisrat und Mitbegründer des Häfler Bündnisses für Toleranz und Demokratie appellierte gestern am Tag “70 Jahre nach Weltkriegsende” zunächst einmal dafür, gemeinsam gegen Gewalt und Rechtsextremismus vorzugehen. Ansonsten zeigte er sich als engagierter Werber für Bildungsgerechtigkeit (“kein Jugendlicher darf verlorengehen”), für Zeit in der Familie (“der Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder hat hohe Priorität”) und für gute Arbeit (“alle Menschen im Land müssen von ihrem Einkommen leben können”). Im Übrigen werde es höchste Zeit, dass die Region im Landtag wieder von einem Sozialdemokraten vertreten werde: “Es wird kein Spaziergang, aber wir können es schaffen.”

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Zweitkandidat Uwe Achilles. (Foto A. Mayer)

Stauber steht für die SPD im Landkreis nicht auf verlorenem Posten. Norbert “Nobbe” Zeller hatte gezeigt, dass es auch im politisch “schwarzen” Bodenseekreis funktionieren kann. Vorausgesetzt, Dieter Stauber fährt am Wahltag im März persönlich ein gutes Wahlergebnis ein und auch im Regierungsbezirk schneiden die Genossen gut ab, dann kann der Friedrichshafener durchaus wieder einen Landtagssitz in Stuttgart ergattern.

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