Dieter Stauber will in den Landtag

Veröffentlicht am 11.05.2015 in Presse im Wahlkreis

Dieter Stauber (v.l.), Britta Wagner, Uwe Achilles, Norbert Zeller Bild: Georg Wex

Die SPD Bodenseekreis wählte ihre Kandidaten für die Landtagswahl. Erstkandidat ist Dieter Stauber, Zweitkandidat Uwe Achilles.

erschienen im Südkurier, 11.05.2015 Georg Wex

Eine klare Sache war die Kür der Kandidaten für die Landtagswahl der SPD Bodenseekreis für den Wahlkreis Bodensee am Freitagabend im Bürgerhaus in Kluftern. Dieter Stauber aus Friedrichshafen ist Erstkandidat und Uwe Achilles aus Markdorf ist Zweitkandidat. Stauber erhielt 78 Ja-Stimmen und sechs Neinstimmen, also 92,9 Prozent Zustimmung von den anwesenden wahlberechtigten Mitgliedern. Einen Hauch besser war das Ergebnis bei Achilles mit 79 Ja-Stimmen, einer Nein-Stimme und zwei Enthaltungen, eine Zustimmung von 96,4 Prozent. Bereits im Vorfeld war klar, dass die beiden als Team in den Wahlkampf gehen wollen.

„Es wird kein Spaziergang“, meinte Dieter Stauber in seiner Vorstellungsrede, aber: „Dieser Kreis hat mehr verdient, als ein CDU-Mandat.“ Dass dieses Ziel erreichbar sei, habe Norbert Zeller (1988 bis 2011 im Landtag) gezeigt. Es sei für die Region bedauerlich, dass die nächsten SPD-Landtagsabgeordneten erst in Singen und Tübingen säßen. Stauber schlug einen großen Bogen über die Themen, für die er sich stark machen will. Oben an stand Toleranz und Demokratie mit Sicht auf den 08. Mai, dem Kriegsende in Europa vor 70 Jahren. Für ihn ist es unverständlich, dass noch heute Leute das Gedankengut der nationalsozialistischen Ideologie vertreten. Deutschland sei inzwischen eine Einwanderungsland, was angesichts des Fachkräftemangels auch notwendig sei, und die Bewältigung der Integration eine große Aufgabe. In Sachen Bildungspolitik konstatierte er, dass die CDU in Deutschland hier die Deutungshoheit verloren hätten. Er setze sich für ein zweigliedriges Schulsystem mit Gemeinschaftsschule und Realschule in einer Säule und dem Gymnasium in der zweiten Säuel ein. Es bringe nichts,

an Schulformen festzuhalten, wie die Werkrealschule, die nicht mehr nachgefragt werden. In Sachen Verkehr will Stauber den Ausbau von B 30 und B 31 sowie des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) mit Süd- und Bodenseegürtelbahn. „Die Verkehrsmöglichkeiten sollten wir nicht gegeneinander ausspielen. Wir brauchen beides“, so Stauber. Weitere Themen Staubers waren der Mindestlohn, mehr Ganztagsbetreuung, der gebührenfreie Kindergarten, der demografische Wandel, Hochwasserschutz, bezahlbarer Wohnraum und noch einiges mehr. Es komme nicht darauf an, was er sich zutraue, und das sei, mit Verweis auf seine zahlreichen Ämter in verschiedenen politischen Bereichen, viel, sondern: „Es kommt darauf an, was ihr mir zutraut.“ Deutliche Unterstützung erhielt Stauber von Uwe Achilles und aus der Versammlung.

 
 

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