Gemeinderatsfraktion
Zunächst gratulieren wir allen gewählten Gemeinderäten! Ein besonderer Glückwunsch geht an unsere SPD-Fraktion, bestehend aus Lilly Scholl, Martha Dauth und Dr. Klaus Oelfken, zur erfolgreichen Wahl. Auch gratulieren wir unseren beiden stellvertretenden Bürgermeistern Stefan Fehringer (BWV) und Klaus Klawitter (CDU) zur erfolgreichen Wiederwahl.
Wir akzeptieren, dass wir mit der Forderung nach einem Ganztagesangebot an beiden Grundschulen zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchkommen. Das hat verschiedene Gründe, zum einen ist die Nonnenbachschule derzeit baulich nicht optimal für eine Ganztageskonzeption und auch vom Kollegium ist dies nicht gewollt.
Was wir aber nicht akzeptieren wollen, ist, dass Eltern aufgrund eines undurchsichtigen, komplizierten Systems nicht in der Lage sein werden, für sich und ihre Familie eine transparente Entscheidung über die Beschulung zu treffen
Da der Ausbau des Ganztagesbetriebs nur am Bildungszentrum Parkschule stattfinden soll, werden unsere Grundschüler zukünftig in zwei verschiedenen Systemen auf zwei verschiedenen Standards beschult. Während an der einen Schule ein kostenloser, offener Ganztag mit verschiedenen Arbeitsgemeinschaften (AGs) ausgebaut wird, erfährt die andere Schule eine Halbtagsbetreuung mit kostenpflichtiger, freiwilliger Betreuung nach dem Unterricht.
Vor vielen, vielen Jahren haben wir als SPD damit angefangen, uns im Rat für eine Beitragsbefreiung einzusetzen. Als wir gemerkt haben, dass wir dafür keine Mehrheit bekommen werden, sind wir vor einiger Zeit dazu übergegangen, den Eltern wenigstens die Erhöhungen zu ersparen.
Wir finden es gut, dass die Elternbeiräte nun als gewählte Vertreter der Elternschaft von ihrer Stimme gebrauch machen und sich gegen eine weitere Erhöhung positionieren.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Herr Enzensperger, sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
Vielen Dank für den informativen Vorbericht. Wir haben jetzt einen Überblick über die aktuellen Belegungen und die restlichen Kapazitäten. Zudem wissen wir, dass eine
Prognose eigentlich nicht möglich ist. Wir wissen weder, wieviel Menschen wir neu aufnehmen dürfen, noch wie viele eine andere Unterkunft finden.
Bisher haben wir das herausfordende Thema in Kressbronn, wie wir finden, gut hinbekommen. Und wir haben auch nicht das Gefühl, dass es genau jetzt besonders
kritisch wird. Für mein Empfinden war es 2015/2016 viel kritischer, da wir damals überhaupt nicht auf die Flüchtlingswelle vorbereitet waren. Es gab keine genauen Abläufe,
keine Stellen, kein Platz. Da sind wir heute besser aufgestellt.